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Aufruf zur Wahl der Pflegekammer Niedersachsen

180613 Pflegekammer Nds13.06.2018. Mit der Pflegekammer Niedersachsen bekommen die Pflegenden eine starke Stimme. Wahlberechtigt sind alle in Niedersachsen registrierten Pflegefachkräfte. Die 14-tägige Wahl beginnt am heutigen Tag.

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann ruft alle registrierten Pflegefachkräfte in Niedersachsen auf, sich an den bevorstehenden Wahlen zur ersten Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen zu beteiligen. Zum Start der knapp zweiwöchigen Wahlzeit, die am 13.06.2018 beginnt, erklärt sie: "Mit der Pflegekammer bekommen die Pflegenden in Niedersachsen eine starke Stimme. Jetzt geht es darum, durch die Wahrnehmung des Stimmrechts aktiv an der weiteren Ausrichtung der Pflegekammer mitzuwirken".

Alle vollständig registrierten Mitglieder können vom 13.-28.06.2018 erstmals die 31 Mitglieder der Kammerversammlung wählen. Der Wahlausschuss hat insgesamt 224 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur ersten Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen zugelassen. Die Bewerber/inen verteilen sich wie folgt:

  • 166 kandidieren für die Gesundheits- und Krankenpflege
  • 34 für die Altenpflege und
  • 24 für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Die Sitze verteilen sich auf die drei in der Pflegekammer vertretenen Berufsgruppen:

  • Gesundheits- und Krankenpflege (20 Sitze),
  • Altenpflege (8 Sitze)
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflege(3 Sitze)

Mehr als 46.700 registrierte Mitglieder sind wahlberechtigt. Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Kammerversammlung sind unter www.pflegekammer-nds.de veröffentlicht.

Die Pflegekammer hat den Auftrag, die professionelle Versorgung pflegebedürftiger Menschen sicherzustellen und sie vor unsachgemäßer Pflege zu schützen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die berufspolitische Vertretung der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen. "Die Errichtung der Pflegekammer wird die Bedeutung der Pflege in Niedersachsen deutlich aufwerten", so Dr. Carola Reimann.

Als demokratisch legitimiertes Organ könne die Kammer für sich in Anspruch nehmen, für alle niedersächsischen Pflegefachkräfte zu sprechen. "Die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen erhält damit Geltung und die Möglichkeit, sich wirksam in die Gremien und Prozesse der Berufs- und Gesundheitspolitik einzubringen", so Reimann. Damit gehöre Niedersachsen zur Spitzengruppe der Länder, die den Pflegefachkräften eine berufsständische Selbstverwaltung ermöglicht.

Quelle und weitere Informationen: Website Niedersächsisches Sozialministerium

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