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Pflegen und gesund bleiben - geht das?

180202 Pflege und Krankheit02.02.2018. Pflege kann krank machen: Überlastung, Erschöpfung, sozialer Rückzug – pflegende Angehörige riskieren ihre Gesundheit. Eine Tagung informiert über den richtigen Umgang mit der Belastung.

Die BARMER fand bei einer Studie im Zusammenhang mit pflegenden Angehörigen heraus, dass rund 38 Prozent der Teilnehmenden unter einer klinisch relevanten Depression leiden. Auch Angst- oder Schlafstörungen kommen gehäuft vor. Insgesamt leidet etwa die Hälfte aller Pflegepersonen an psychischen Problemen – deutlich mehr als nicht-pflegende Menschen.

Angehörige zu pflegen ist eine Dienstleistung mit extremen Anforderungen, die mit einer Reihe von Risiken einhergeht. So gehen viele pflegende Angehörige ein hohes Armutsrisiko ein, wenn sie ihre Arbeit aufgeben, um zu pflegen. Obwohl diese Tätigkeit gesamtgesellschaftlich einen sehr hohen Stellenwert hat, wird sie nicht genügend wertgeschätzt.

Tagung: Pflegen und Gesund bleiben - geht das?
Datum: 16. April 2018
Zeit: 09:30 Uhr - 16:45 Uhr
Ort: Akademie des Sports, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover
Teilnahmegebühr: 25,00 Euro (incl. Mittagsimbiss)

Die Tagung möchte Wege aufzeigen, wie Angehörige besser auf sich achten können, um unbeschadet diese Zeit intensiver Belastung zu überstehen. Sie spricht interessierte Fachleute und pflegende Angehörigengruppen an und möchte politisch Verantwortliche sensibilisieren.

Download: Veranstaltungsflyer
Direktlink: Anmeldeformular für die Tagung

Die Tagung wird von der AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover in Kooperation mit der BARMER veranstaltet.

Quelle: Website LVG & AfS Niedersachsen

Foto: Pixabay


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