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Senioren im Fokus von Betrügern

180820 Seniorenbetrüger22.08.2018. Um an die Ersparnisse von Senior*innen zu gelangen, ergreifen Betrüger miese Methoden. Die derzeit häufigsten Maschen sind der "falsche Polizeibeamte", der "Enkeltrick" oder der "Betrug an der Haustür".

Betrüger haben in den letzten Jahren unterschiedliche perfide Varianten entwickelt, um an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Dabei nutzen sie gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60-Plus aus. Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Handwerkertrick sind nur einige wenige Beispiele an kriminellen Machenschaften.

Eine der momentan häufigsten Betrugsvarianten ist das Auftreten von "falschen Polizeibeamten". Die Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und gaukeln vor, dass Einbrecher es auf das Ersparte der Opfer abgesehen hätten. Schließlich wird ein Übergabetermin ausgemacht, damit die vermeintlichen Polizisten die Wertsachen an einen sicheren Ort bringen können.

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer dann unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. An der Haustür schrecken sie auch nicht davor zurück, gefälschte Polizeidienstausweise vorzuzeigen, um sich Zutritt in die vier Wände ihrer Opfer zu verschaffen.

Informationen, welche Kriminalitätsrisiken es gibt und wie sich Senioren schützen können, enthält die Broschüre "Sicher Leben. Ratgeber für Ältere und Junggebliebene". Die Broschüre ist in gedruckter Form kostenlos bei den Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich. Sie kann über diesen Link herunter geladen werden:

Download: Broschüre "Sicher Leben. Ratgeber für Ältere und Junggebliebene"

Weitere Broschüren zum Theme Betrug finden sich hier: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/thema/betrug/

Quelle: Website Polizeiliche Kriminalprävention


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