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Machbarschaft - neue Ideen für Wohnquartiere

180606 Machbarschaft06.06.2018. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen aus ganz Niedersachsen haben gemeinsam zukunftsweisende Konzepte für die Entwicklung eines Nachbarschaftsquartiers in Oldenburg erarbeitet.


Unter dem Titel "Machbarschaft. Vernetzte Räume - soziale & digitale Inklusion im Quartier" hatten die teilnehmenden Studentinnen und Studenten in einer Woche bemerkenswerte Konzepte für reale und digitale Netzwerke sowie gut nutz- und bedienbare Interaktions- und Kommunikationsmedien entwickelt. Dadurch soll ein tragfähiges Nachbarschaftsmodell entstehen - die "Machbarschaft".

In der von der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) organsierten, besonderen Projektwoche "forscht der Nachwuchs für das Alter". Das Projekt wird vom Niedersächsischen Sozialministerium sowie dem Wirtschaftsministerium gefördert. "Die Herausforderungen durch den demographischen Wandel werden wir nur miteinander, nicht gegeneinander bewältigen können", betont die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann: "Von einer guten Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt, profitieren alle Generationen - die Studierenden haben Konzepte entwickelt, die sich weiter ausbauen lassen."

Es wurden drei Preise vergeben:
  • Ausgezeichnet wurde die Gruppe4 mit SMARTPLACE, die die klassische Litfaßsäule neu interpretiert hat. Bürgerinnen und Bürger können sich an einer leicht bedienbaren Bildschirmoberfläche über Angebote der Stadt informieren.
  • Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Gruppe 7 mit budd-e, einer Transportmöglichkeit, die autonom durch einen Chip folgt, der am Körper getragen wird.
  • Den dritten Preis erhielt "Quafé", das digitale Quartiers-Café. Hier wird nicht nur das soziale Miteinander gefördert, sondern das geschulte Personal hilft auch dabei, Ängste im Umgang mit den neuen Medien abzubauen.

Das fachliche Spektrum der Studierenden aus acht Fachrichtungen reichte von Gerontologie, Assistive Technologien und Geoinformatik über Gestaltung, Stadt- und Regionalmanagement, Transformation Design und Architektur bis hin zu Wirtschafts- und Sozialgeografie. Bundesweit einzigartig ist die Zusammenarbeit der Universität Vechta, des GesundheitsCampus Osnabrück sowie der Hochschulen aus Hildesheim, Braunschweig, Oldenburg, Salzgitter und Buxtehude.

Ein positives Fazit zog Jury-Mitglied und Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, Dagmar Sachse: "Ich bin sehr beeindruckt, was hier in der Kürze der Zeit an sozialen Innovationen entwickelt wurde. Ich hoffe sehr, dass wir einige der Ideen für unsere städtischen Zukunftsprojekte nutzen können."

Kontakt:
LINGA Geschäftsstelle
Delia Balzer
Tel 0511.760-726 23
E-Mail: delia.balzer@linga-online.de
www.linga-online.de

Quelle: Website Niedersächsisches Sozialministerium

Foto: Linga





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