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Senioren- und Pflegestützpunkte wachsen weiter

181220 Seniorenstützpunkte Hannover20.12.2018. Da die Beratungszahlen wachsen, sollen die Anlaufstellen im hannoverschen Umland und Angebote der Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover ausgebaut werden.

"Die Anzahl von Menschen mit Beratungsbedarf in den drei Stützpunkten in der Region Hannover ist in den vergangenen fünf Jahren von knapp 500 auf insgesamt rund 3.000 jährlich angestiegen. Das zeigt, wie gut diese Anlaufstellen im Umland angenommen werden – und wie nötig sie sind", sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.

Auch die Zahl der über 60-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern wächst stetig – derzeit zählt das Umland rund 185.000 Seniorinnen und Senioren. Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent seit 2011. "Die Präsenz der Beratungskräfte in der Fläche wird zunehmend wichtiger.

Die Senioren- und Pflegestützpunkte im Burgdorfer Land, Calenberger Land und im Unteren Leinetal beraten pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sowie alle Interessierten in Fragen rund um das Thema Pflege: von Leistungen der Pflegekasse über pflegerische Angebote, Hilfe bei Anträgen bis hin zu Möglichkeiten der Entlastung für pflegende Angehörige. Die Stützpunkte bieten darüber hinaus monatliche Sprechstunden in den Städten und Gemeinden des Umlandes an, auch Hausbesuche gehören zum Angebot.

Die Wohnberatung der Region Hannover berät ebenfalls in den Senioren-und Pflegestützpunkten sowie in den regionsangehörigen Städten und Gemeinden. Weitere Schwerpunkte sind die Gewinnung, Beratung und Schulungen Ehrenamtlicher – so vermittelt die Qualifizierungsmaßnahme DUO ehrenamtlichen Seniorenbegleiterinnen und -begleiter praxisbezogene Grundkenntnisse aus verschiedenen Themenbereichen wie etwa Gesprächsführung und Entwicklung von Tagesstrukturen oder psychische Veränderungen im Alter.

"Künftig wollen wir noch gezielter auch die jüngere Generation ansprechen und auf Prävention, frühzeitige Beratung und Aufklärung setzen", kündigt Dr. Hanke an.

Quelle: Website Region Hannover

Foto: Dr. Andrea Hanke

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