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Alt bedeutet nicht gleich alt

180912 Bremer Regionalkonferenz12.09.2018. Die Regionalkonferenz Bremen "Gesund und Aktiv älter werden" wendet sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels den Quartieren zu, die vor großen Herausforderungen und neuen Aufgaben stehen.

Denn gerade für ältere Menschen hat das Wohnumfeld eine wichtige Bedeutung. Wie kann das Quartier für seine Bewohner*innen bis ins hohe Alter ein Zuhause und ein Ort zum Wohlfühlen bleiben?

Um dieser Frage nachzugehen, ist es notwendig, den Fokus von überholten Klischees und Stereotypien wegzulenken und sich ein differenziertes Bild vom Alter zu machen. Alt bedeutet nicht gleich alt und viele der heute älteren Menschen, sind gesünder als früher (Siebter Altenbericht, 2016).

Ältere Menschen verfügen über eine Vielzahl individueller Gesundheitspotenziale und -ressourcen. Abhängig von der sozialen Lage sind diese jedoch sehr unterschiedlich verteilt. Um die Gesundheit, Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter, unabhängig von der sozialen Lage, zu erhalten und zu steigern, gilt es, diese Potenziale und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen. Zudem ist es erforderlich, allen älteren Bewohner*innen im Quartier die Möglichkeit zu geben, an der Gestaltung ihrer Wohn- und Lebensentwürfe mitzuwirken. Relevante Themen sind hier z. B. die geeignete Wohnform, der Ausbau einer lokalen Angebotsstruktur für Ältere, die Gestaltung eines komfortablen, sicheren und anregenden Wohnumfeldes, der Abbau von Barrieren und die Förderung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.

Veranstaltung: 6. Bremer Regionalkonferenz
Datum: 25. Oktober 2018
Zeit: 9:30 - 16:45 Uhr
Ort: Bürgerzentrum Neue Vahr, Berliner Freiheit 10, 28327 Bremen
Teilnahmegebühr: 30,00 Euro
Download: Flyer
Direktlink: Anmeldung

Auf der Regionalkonferenz wird die Bedeutung des Quartiers für die Lebensqualität im Alter herausgestellt, zum anderen werden die Möglichkeiten und Herausforderungen für gesundheitsförderndes Verhalten von Älteren im Quartier beleuchtet. In praxisorientierten Workshops werden zudem Wege und Konzepte für die Umsetzung von quartiersbezogener Gesundheitsförderung im Alter aufgezeigt und diskutiert.

Quelle: Website LVGAFS

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