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Eine Gesellschaft für alle Altersgruppen

170925 UNECE26.09.2017. Auf der 4. Ministerkonferenz zu Fragen des Alterns der Vereinten Nationen betonte Elke Ferner die Bedeutung positiver Altersbilder sowie einer guten sozialen Infrastruktur vor Ort für die gute Teilhabe älterer Menschen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesseniorenministerin, Elke Ferner, nahm am 21. und 22. September 2017 in Lissabon an der 4. Ministerkonferenz der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen zu Fragen des Alterns teil.

Im Zentrum der Konferenz mit dem Titel "A sustainable Society for all Ages - Realizing the Potential of living longer" steht die Frage, wie die Potenziale älterer Menschen besser genutzt werden können.

Elke Ferner: "Unsere Gesellschaft ist mitten im demografischen Wandel. Deshalb ist es unerlässlich, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass ältere Männer und Frauen bis ins hohe Alter gut und selbstbestimmt leben können und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.
Dazu gehört, die Potenziale des aktiven Alterns zu nutzen aber auch eine gute soziale Infrastruktur vor Ort: Wir brauchen altersgerechte Wohnangebote und eine altersgerechte soziale Infrastruktur mit Mehrgenerationenhäusern, bezahlbaren Pflegediensten und Diensten zur Unterstützung im Haushalt sowie Zugang zu medizinischer Versorgung. Nur so können Ältere in ihrer gewohnten Umgebung alt werden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Gute Lebensbedingungen müssen gute Lebensbedingungen in den Kommunen sein. Das kann nur gelingen, wenn Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten."

Dieses politische Handlungsfeld ist zentral für ein selbstbestimmtes Leben auch im hohen Alter. Weitere Handlungsfelder sind: gemeinschaftliches Wohnen, gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und die Sicherung der vollen Menschenrechte für ältere Menschen – national und global.

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