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Zwischen Pflegereform und Fachkräftemangel

181204 Seminar Bentheim04.12.2018. Einer Einladung zum Erfahrungsaustausch über den Spagat zwischen wachsendem Fachkräftemangel und einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen waren in der Grafschaft Bentheim 35 Pflegefachkräfte gefolgt.

Mit der Pflegereform, die im Jahr 2017 in Kraft getreten ist, hat sich sowohl für Pflegebedürftige als auch für Pflegeeinrichtungen vieles verändert. Das Paket der Leistungen wurde aufgestockt, Begutachtungsrichtlinien grundlegend neu definiert, da Pflegebedürftigkeit nun nach dem Grad der Selbstständigkeit bewertet werden.

Da diese Veränderungen in vielerlei Hinsicht erhebliche Auswirkungen haben, hatte der Pflegestützpunkt Grafschaft Bentheim zu einem Seminar mit Erfahrungsaustausch mit dem Pflegesachverständigen Friedhelm Rink eingeladen.

Gekommen waren 35 Pflegefachkräfte aus ambulanten, stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen. Denn es sind vor allem die Pflegeinrichtungen, die die Neuerungen der Reform in die Praxis umsetzen müssen. Gleichzeitig sehen sie sich die Einrichtungen einer stetig wachsenden Zahl von Pflegebedürftigen und dem zunehmenden Fachkräftemangel gegenüber.

Im Seminar wurde der Frage nachgegangen, wie man in anderen Regionen mit der Problematik umgeht und welche Ansätze es gibt, den Spagat zu bewältigen. "Die positiven Rückmeldungen und zahlreichen Nachfragen haben uns gezeigt, wie notwendig solche Informationsveranstaltungen sind", so Paula Nordemann, vom Pflegestützpunkt.

Anliegen des Landkreises Grafschaft Bentheim ist es, dafür Sorge zu tragen, dass Menschen in ihrem häuslichen Umfeld beziehungsweise wohnortnah in einem Pflegeheim gut versorgt werden können und dass Pflege die Wertschätzung erfährt, die sie verdient.

Der Pflegestützpunkt Grafschaft Bentheim ist unter den Telefonnummern 05921 / 961848 und 961866 erreichbar

Quelle: Website Grafschaft Bentheim

Foto: Freuten sich über zahlreiche interessierte Seminarteilnehmer: Fachbereichsleiter Michael Motzek, Landrat Friedrich Kethorn, Hanna Reurik und Paula Nordemann vom Pflegestützpunkt Grafschaft Bentheim und der Pflegesachverständige Friedhelm Rink.


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