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Die Zukunft der Gemeinschaftsverpflegung

Logo inform01.10.2018. Etwa 16,5 Millionen Menschen unterschiedlichen Alters nehmen in Deutschland täglich Leistungen der Gemeinschaftsverpflegung (GV) in Anspruch – Tendenz steigend.

Dafür sind neben gesellschaftlichen und demographischen Entwicklungen, die es erfordern, eine steigende Zahl älterer Menschen in bzw. durch institutionelle Einrichtungen zu verpflegen, auch das gestiegene Verpflegungsangebot im Kita und Schule verantwortlich.

"Die GV rückt seit Jahren immer mehr in den Fokus gesundheitspolitischer Diskussionen und Aktivitäten", sagt Prof. Dr. Margit Bölts, Leiterin des DGE-Referats Gemeinschaftsverpflegung und Qualitätssicherung, und betont die vielfältigen positiven Einflussmöglichkeiten auf das Ernährungsverhalten aller Bevölkerungsgruppen.

Gleichzeitig steht die Gemeinschaftsverpflegung unter ökonomischen Zwängen und leidet massiv unter dem Fachkräftemangel, der eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft ist. Die Kochausbildung ist davon besonders betroffen: Im Zeitraum von 2006 bis 2016 ist die Zahl der Auszubildenden um 56 % Prozent gesunken, wovon etwa die Hälfte die Ausbildung abbricht.

Neben Gesundheit, Genuss und Qualität gewinnen auch Aspekte der Nachhaltigkeit und neue Technologien zunehmend an Bedeutung. Die diesjährige DGE-Arbeitstagung widmete sich daher am 25. und 26. September 2018 dem Thema "Konzepte, Lösungen, Perspektiven: Wie entwickelt sich die Gemeinschaftsverpflegung in Zukunft?" in der Stadthalle Bad Godesberg.

In verschiedenen Themenblöcken werden Aspekte der Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit sowie der Umgang mit dem Fachkräftemangel und neuen Technologien vorgestellt und diskutiert:

  • Gesundheitsförderung durch Gemeinschaftsverpflegung
  • Nachhaltigkeit – Gemeinschaftsgastronomie als ernährungspolitischer Gestaltungsort
  • Wie können Arbeitskräfte für Gemeinschaftsverpflegung gewonnen werden?
  • Digitale Konzepte für die GV

Quelle und Erläuterungen zu den einzelnen Themenblöcken: Website Fit im Alter


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