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Der neue Osnabrücker Seniorenwegweiser ist da

180719 Seniorenwegweiser19.07.2018. Der neue Seniorenwegweiser unterstützt bei allen Fragen rund ums Älterwerden und bringt Senioren mit ihren Anliegen an die richtige Adresse.

Das Cover zeigt alle möglichen Facetten, die es im Alter gibt: Eine Frau im Rollstuhl, eine mit Rollator, aber auch Senioren, die keine offensichtlichen Beschwerden haben. "Wir wollten ganz bewusst nicht defizitorientiert denken", betont Ulrich Freisel, Leiter des Fachdienstes Bürgerberatung im Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement. "Ältere Menschen werden sehr oft ausschließlich als krank und hilfebedürftig dargestellt. Das Altersbild hat sich aber völlig verändert, die meisten Senioren sind fit sind und aktiv. Wir möchten die Begegnung und das Miteinander fördern." Natürlich findet aber auch das Thema Hilfe- und Pflegebedürftigkeit seinen Platz im Wegweiser.

Der Wegweiser soll alle ansprechen: Die, die auf Hilfe angewiesen sind und die, die aktiv ihre Alltag allein gestalten und Tipps für ihre Freizeit suchen. "Da bei einigen die Rente knapp ist, haben wir darauf geachtet, dass auch viele Angebote für kleines Geld zu haben sind", betont Anette Herlitzius vom Seniorenbüro. Darüber hinaus gibt es viele Anregungen, wie sich ältere Menschen ehrenamtlich engagieren können. "Wir wissen, dass sich viele gern in die Stadtgesellschaft einbringen wollen. In der Rubrik Stadtentwicklung und Seniorenpolitik werden die Möglichkeiten übersichtlich dargestellt."

Eineinhalb Jahre haben Anette Herlitzius und Katharina Oelke vom Seniorenstützpunkt und eine weitere Kollegin sowie ein Praktikant und eine engagierte Ehrenamtliche im Seniorenbüro für die knapp 80 Seiten recherchiert. Es ist die fünfte Auflage des Werkes, 2011 erschien es zuletzt. "Wir möchten alle, die sich nicht in dem Wegweiser wiederfinden, herzlich bitten, sich bei uns im Seniorenbüro zu melden", bittet Herlitzius. Die Telefonnummer lautet 0541 323-2122. "Unsere Arbeit lebt auch von aktiver Beteiligung."

Der Wegweiser informiert in sechs Kapiteln über die Themen "Aktiv 60plus, Stadtentwicklung und Seniorenpolitik, Beratung, Wohnen im Alter, Hilfe- und pflegebedürftig – Unterstützung im Alter und im Pflegefall sowie über Finanzen und Recht."

Die umfangreiche Broschüre gibt es kostenlos in der Bürgerberatung, Bierstraße 32 sowie bei zahlreichen städtischen Dienststellen. "Zurzeit verteilen unter anderem unsere Freiwilligen die Hefte in den verschiedenen Stadtteiltreffs und überall dort, wo ältere Menschen zusammenkommen", sagt Ulrich Freisel.

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