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Brandschutz geht alle an

180726 Feuergefahr26.07.2018. Die aktuelle Hitze erhöht die Brandgefahr. Schon für Menschen, die keine Einschränkungen in der Mobilität haben, ist es nicht einfach, sofort einen Notausgang zu finden und sich besonnen zu verhalten.

Für Menschen jedoch, die geistig oder körperlich beeinträchtigt sind, stellt ein Brand eine noch viel größere Herausforderung dar.

Dieser Ausgangslage stellt sich der 2013 gegründete Verein "Mission Sicheres Zuhause". Er organisiert Informationsveranstaltungen und Workshops und hält kompakte und anschauliche Informationen bereit, auch für den vorbeugenden Brandschutz. So etwa können einfache Maßnahmen oft sehr sinnvoll sein, zum Beispiel die Wahl einer im Erdgeschoss liegenden Wohnung, auch wenn eine höher liegende Wohnung besser gefallen hätte.

Der Verein wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Behinderung und hält sein Informationsangebot auch in so genannter Leichter Sprache bereit. Er bezieht verschiedene Organisationen in seine Aktivitäten ein, darunter Kommunen, Fachverbände, Berufs- und Freiwillige Feuerwehren.

Gerade auch im Bereich der verschiedenen gemeinschaftlichen Wohnformen ist das Thema interessant, vor allem bei den so genannten ambulant betreuten Wohngemeinschaften, die auch pflegebedürftige Menschen einbeziehen und dahingehend eng mit dem Thema Brandschutz und den entsprechend zuständigen Stellen (Feuerwehr, Genehmigungsbehörden und anderen) verbunden sind.

Direktlink: Internetseite des Vereins Mission Sicheres Zuhause

Eine Checkliste, anhand derer Sie die Brandgefahren Ihrer Wohnung prüfen können, steht zum Download bereit.

Download: Checkliste Brandgefahren

Quelle: Website Zuhause im Alter

Piktogramm: Pexel

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