Gute Nachricht für rund 21,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland: Zum 1. Juli sollen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent steigen. Die Bundesregierung hat die entsprechende Rentenwertbestimmungsverordnung 2026 beschlossen, abschließend steht noch die Zustimmung des Bundesrates aus.
Mit der Anpassung setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort: Bereits zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren liegt die Rentenerhöhung über vier Prozent. Damit soll die Kaufkraft der Rentnerinnen und Rentner gestärkt und die Entwicklung der Lebenshaltungskosten berücksichtigt werden. Grundlage der Erhöhung ist die positive Entwicklung der Bruttolöhne.
Der sogenannte aktuelle Rentenwert wird jährlich zum 1. Juli neu festgelegt. Seit dem 1. Juli 2023 gilt ein bundeseinheitlicher Rentenwert für ganz Deutschland. Dieser soll nun von derzeit 40,79 Euro auf 42,52 Euro steigen.
Die Rentenanpassung folgt grundsätzlich der Lohnentwicklung. Zusätzlich greift die sogenannte Haltelinie für das Rentenniveau, das bei 48 Prozent stabilisiert werden soll. Diese Grenze bedeutet, dass die Renten so angepasst werden, dass das Verhältnis zwischen Renten und Löhnen nicht unter dieses Niveau fällt. Mit dem Rentenpaket 2025 hatte die Bundesregierung diese Haltelinie bis zum Jahr 2031 verlängert.
Quelle: Bundesregierung

