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Preisverleihung des Deutschen Alterspreises 2012

Alterspreis12_KTBerlin, 03.12.2012. Der Deutsche Alterspreis 2012 der Robert Bosch Stiftung wurde am 29. November 2012 in Berlin verliehen. Nachdem die Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, die Preisverleihung feierlich mit einem Grußwort eröffnete, wurden die beiden Preisträger und eine Ehrenpreisträgerin ausgezeichnet.

Für den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung konnten sich bis zum 15. Juni 2012 Projekte und Personen mit den besten Ideen für das Alter und Ideen im Alter bewerben. Im Oktober 2012 stellte die Robert Bosch Stiftung die zehn Nominierten für die Auszeichnung vor, mit der Seniorinnen und Senioren gewürdigt werden, die ihren Alltag kreativ und engagiert gestalten.

Am 29. November 2012 wurde der Deutsche Alterspreis nun in Berlin feierlich verliehen. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, Schirmerrin des Alterspreises, begrüßte die rund 150 Gäste in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin-Mitte.

Der Preis in der Kategorie "Ideen fürs Alter" ging an die Stadt Rödental, die sich den Herausforderungen des demographischen Wandels vorbildlich und zukunftsweisend gestellt hat, so die Jury. Die Stadt hat ihr Gesamtkonzept auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ausgerichtet und verfügt über eine hohe Engagementkultur, indem sie als "Caring Community" die Idee einer sorgenden, fürsorglichen Gesellschaft umsetzt und lebt, in der Menschen Verantwortung für andere übernehmen.

In der Kategorie "Ideen im Alter" wurde das Projekt JUSTAment des Vereins für Internationale Jugendarbeit Frankfurt am Main e.V. ausgezeichnet. Die Jury wählte das Projekt aus, weil es beispielhaft einen aktiven Beitrag Älterer zur Generationensolidarität leistet. Mit freiwilligem Engagement geben Senior Partner bei JUSTAment ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung an jüngere Menschen weiter, um deren Berufs- und Zukunftschancen zu verbessern und ihre gesellschaftliche Integration fördern.

Der Otto Mühlschlegel Ehrenpreis für Verdienste um das Alter erhielt die Gerontologin Frau Professor Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr. Frau Professor Lehr gründete das Heidelberger Institut für Gerontologie und hatte dort den ersten deutschen Lehrstuhl für Gerontologie inne. Sie hat die Forschung zum Thema Alter national und international maßgeblich vorangetrieben und als Ministerin der Bundesregierung den ersten Altenbericht initiiert. Frau Professor Lehr ist ein Vorbild für aktives Altern, da sie sich auch heute noch herausragend für das Alter engagiert.

Das Grußwort zum Deutschen Alterspreis 2012 von Schirmherrin Dr. Kristina Schröder können Sie sich HIER als Video ansehen.

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