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Projekte mit Hör-Sinn gesucht

210217 Person liegt auf dem Boden17.02.2021. Insgesamt 30.000 Euro stellt die Hörregion Hannover in diesem Jahr für Projekte zur Verfügung, die für gutes Hören sensibilisieren.

Thematischer Schwerpunkt 2021: "Hörgesundheit"

Nachdem die meisten geförderten Projekte im vergangenen Jahr einen kulturellen Hintergrund hatten, sind in diesem Jahr insbesondere Vorhaben willkommen, die den Aspekt der Hörgesundheit in den Mittelpunkt stellen.

"Den Hörsinn für alle erlebbar machen – das ist eines unserer zentralen Anliegen. Deswegen freuen wir uns über Projekte, die gutes Hören fördern oder Barrieren für hörbeeinträchtigte Menschen abbauen. Besonders spannend sind für uns interdisziplinäre Vorhaben, die pädagogische, medizinische, wissenschaftliche oder künstlerische Aspekte miteinander verbinden", sagt Nils Meyer, Leiter der Hörregion Hannover.

Das Kuratorium der Hörregion sichtet alle eingereichten Projekte und entscheidet, welche Vorhaben einen Zuschuss erhalten. Berechtigt zum Antrag sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover, regionsangehörige Städte und Gemeinden sowie juristische Personen mit Sitz oder einer Niederlassung in der Region Hannover.

Bewerbungsschluss: Jeweils Ende Januar, Ende Mai und Ende August.

Rückblick
Seit dem vergangenen Jahr vergibt die Hörregion Zuschüsse nach der neu geschaffenen Richtlinie der Region Hannover. Bereits geförderte Projekte Insgesamt neun Projekte haben 2020 eine Förderzusage von jeweils 3.000 Euro erhalten.

Zum Beispiel die Inszenierung "Auf der Suche nach der Stille" im Herbst 2020
Auf Grundlage eines Konzepts von Milena Fischer näherte sich ein fünfköpfiges Musik- und Schauspielensemble des Theaters an der Glocksee gemeinsam mit dem Publikum auf in jeder Vorstellung auf neue Weise der vollkommenen Geräuschlosigkeit.

Für das kommende Frühjahr entwickelt das "Orchester im Treppenhaus" in Zusammenarbeit mit dem Landesblindenzentrum besondere Führungen im Sprengel Museum Hannover. Geplant sind Klangimprovisationen, die Personen mit Sehbehinderung und Blindheit die visuellen Kunstwerke vollkommen neu erfahren lassen.

Das Projekt "Tonspur Stadtlandschaft" wird ab dem Frühsommer zu einem neuen literarischen Spaziergang durch Hannover mit dem eigenen Smartphone einladen: Besucherinnen und Besucher werden akustisch zu Literaturorten in Hannover begleitet und können dabei sprachliche Kunstwerke erleben.

Quelle: Website Region Hannover





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