Am 23. September in Berlin und am 9. Oktober in Wiesbaden trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland, um sich bei zwei Ideenkonferenzen mit den Themen Unternehmenskooperationen und Fundraising zu beschäftigen. Ziel war es, neue Ideen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und hilfreiche Werkzeuge für die tägliche Arbeit mitzunehmen.
Zu Beginn der Berliner Veranstaltung begrüßten der Parlamentarische Staatssekretär Michael Brand und der Bezirksbürgermeister Martin Schaefer die Teilnehmenden. Beide betonten, wie wichtig Mehrgenerationenhäuser für das Zusammenleben in den Stadtteilen sind und wie sehr sie zur Lebensqualität vor Ort beitragen. Zugleich machten sie deutlich, dass stabile Kooperationen und professionelles Fundraising entscheidend dafür sind, diese Angebote auch in Zukunft zu sichern.
Ein besonderer Höhepunkt war der Vortrag zum Monitor Unternehmensengagement 2025 vom Stifterverband. Die Referentinnen und Referenten gaben einen verständlichen Überblick darüber, warum sich Unternehmen engagieren, welche Formen der Unterstützung möglich sind und wie Mehrgenerationenhäuser passende Partner finden können. Dabei wurden viele praktische Hinweise und Beispiele vorgestellt.
Am Vor- und Nachmittag boten jeweils vier Workshops die Möglichkeit, tiefer in einzelne Themen einzusteigen – von ersten Schritten im Fundraising über den Aufbau langfristiger Partnerschaften bis hin zu erprobten Methoden für Fortgeschrittene. Die Gruppen waren überschaubar und boten viel Raum für Fragen, Austausch und persönliche Gespräche.
Neben den fachlichen Impulsen standen auch das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen im Mittelpunkt. Viele Teilnehmende nahmen neue Ideen für ihre Arbeit vor Ort mit und knüpften hilfreiche Kontakte.
Die vollständige Dokumentation der Ideenkonferenzen wird in Kürze veröffentlicht.

